moorkienwurzeln

Aquarienwasser

Das Neue Aquarium mit Leitungswasser befüllt kann also zunächst Fischen kein Zuhause sein, solange dort noch Nitrat im Wasser enthalten ist. Verschiedene Bakterien im Aquarium bauen Nitrat ab beziehungsweise wandeln dies in harmlose Stoffe um. Damit dies funktionieren kann müssen sich diese Bakterien erst einmal bilden. Dies kann man durch den Einsatz von Blauen Antennenwelsen unterstützen. Bislang ist uns nur von dem Ancistrus (Blauer Antennenwels) bekannt, dass er schon zwei Tage nachdem das Aquarium mit dem Wasser aufgefüllt wurde mit den Lebensumständen zurechtkommt. Zwei Tiere von etwa vier bis fünf Zentimeter Länge bringen die erste Biologie in das Wasser. Auch der Einsatz von Starterbakterien ist möglich. Egal welche der gängigen Methoden man anwendet, dauert es zwei bis sechs Wochen bis das Aquarienwasser die richtigen Werte aufweist. In dieser Zeit müssen auch die ersten Lebewesen beziehungsweise Bakterien im Aquarium gefüttert werden. Und genau hier liegt die Schwierigkeit oder das Missverständnis dem viele Anfänger der Aquaristik erliegen. Die Tiere brauchen nur ganz wenig Futter. Sie müssen oder besser sie dürfen nicht jeden Tag gefüttert werden. Hier langt es vollkommen aus, wenn die Tiere oder Bakterien einmal in der Woche eine Messerspitze bekommen. Zunächst sind im Aquarium so viele Abfälle von Pflanzen die für Ernährung vollkommen ausreichend sind. Wird zuviel Futter gegeben bleibt dieses liegen und wird schlecht. Die Belastung des Wassers steigt und die Bakterien sind überfordert.

Wichtig ist zu wissen, dass sich zunächst Bakterien bilden müssen. Sowohl im Aquarienfilter als auch im Bodengrund. Diese bilden sich langsam und regulieren sich in der Masse selbst. Wenn man also neu anfängt sollte man nach dem einfahren Stück für Stück Fische in das Aquarium bringen und nicht alle auf einmal. Langsam in das Becken eingebracht können sich die Bakterien immer wieder auf die neuen Umstände einstellen. Geht dies zu schnell, so kommen die Bakterien mit dem Abfallaufkommen nicht zurecht und das Wasser wird schlechter in der Qualität. Dies geht nur solange gut, wie die Bakterien am leben bleiben. Fangen diese erst einmal an zu sterben ist der biologische Zusammenbruch im Aquarium nur noch eine Frage von wenigen Tagen.

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